Suchtprävention im Unternehmen -
implementieren, erkennen, wirksam
kommunizieren 

3 Module I 5 Schulungstage I passgenau für die betriebliche Suchtprävention I Zertifikat




Kurzprofil
Die Qualifizierung vermittelt Handlungssicherheit für Führung, HR/BGM, Suchtbeauftragte und interne Unterstützungsstellen. Sie lernen, Risiken und Auffälligkeiten im Arbeitskontext beobachtungsbasiert einzuordnen, Gespräche klar und deeskalierend zu führen und wirksame betriebliche Standards (Rollen, Abläufe, Dokumentation, Kooperation) zu etablieren – inklusive praxisnaher Übungen und Transfer in den eigenen Betrieb.


 

Download Seminarbeschreibung - Qualifizierung 2026
Suchtprävention im Unternehmen
Qualifizierung_2026_Suchtpraevention_Seminarbeschreibung.pdf (55.76KB)
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Suchtprävention im Unternehmen
Qualifizierung_2026_Suchtpraevention_Seminarbeschreibung.pdf (55.76KB)

Termine, Zeiten, Referierende

Modul 1: 28. & 29. Mai 2026 I 09:00–16:00 Uhr I Harald Frey (Drogenfrey)
Modul 2: 18. & 19. Juni 2026 I 09:00–16:00 Uhr I Markus Zimmermann (IBS)
Modul 3: 29. Oktober 2026 I 09:00–16:00 Uhr I M. Zimmermann & H.  Frey

Download AGB
Seminar Qualifizierung 2026
AGB_Seminare_Drogenfrey_Stand_2026-01-01.pdf (46.06KB)
Download AGB
Seminar Qualifizierung 2026
AGB_Seminare_Drogenfrey_Stand_2026-01-01.pdf (46.06KB)


Schulungsort (alle Module)
Hotel-Restaurant ROEMER ***
Schankstraße 2, 66663 Merzig/Saar
Tel.: 0 68 61 / 93 39 - 0 | Fax: 0 68 61 / 93 39 - 30
E-Mail: info@roemer-merzig.de | Web: www.roemer-merzig.de

Parken: kostenlos, unmittelbar beim Hotel

Entfernung zum Bahnhof: 4 Minuten Fußweg

Freies WLAN

Barrierefrei


Jetzt Platz und Rabatt sichern!

Seminargebühren
Seminargebühr (alle 3 Module / 5 Tage) 

==> Frühbucher (Buchung bis 01.04.2026)  2.000,00 € zzgl. MwSt. <==

Regulär  2.500,00 € zzgl. MwSt


Zielgruppe
• Entscheider und Führungskräfte, HR/Personalverantwortliche (auf verschiedenen Ebenen)
• Beauftragte für betriebliche Suchtprävention und BGM
• Mitarbeitende der Betrieblichen Sozialberatung und der betriebsärztlichen Dienste
• Verantwortliche in Ausbildung/Personalentwicklung
• Weitere Mitarbeitende mit Aufgaben in der betrieblichen Suchtprävention oder bei der Entwicklung von Betriebsvereinbarungen

Ziele der Qualifizierung
• Signalzeichen möglicher Sucht und Beeinflussung durch Substanzen sicher erkennen und einordnen (Arbeitssicherheit/Arbeitsfähigkeit)
• Hintergrundwissen zu Substanzgebrauch, Suchtentwicklung und Auswirkungen vermitteln
• Handlungssicherheit in der Gesprächsführung schaffen (klar, respektvoll, deeskalierend)
• Möglichkeiten und Grenzen betrieblicher Interventionen erkennen und sicher anwenden
• Einheitliche Standards, Rollen und Abläufe etablieren – inkl. Rahmenbedingungen und Kooperation mit externen Stellen
• Mitarbeiterpotenziale erhalten und Hilfen wirksam verankern – Transfer in den eigenen Betrieb sichern

Leistungen in den Gebühren
• Teilnahme an allen drei Modulen
• Vor- und Nachmittagskaffee, Mittagessen sowie Wasser
• Zertifikat (Lehrgangsabschluss)
• Seminarunterlagen
• Leitfaden „Betriebliche Suchtprävention – Sicher handeln“ (2026)

Jetzt Frühbucherrabbatt sichern

Anmeldung & Teilnahmebedingungen
• Anmeldung per E-Mail an:

anmeldung@drogenfrey.de oder zimmermann@ibs.saarland
(Betreff: „Qualifizierung 2026“).


• Schriftliche Bestätigung durch Drogenfrey inkl. Teilnehmer-Code, Rechnung und Zahlungsinformationen.
• Anmeldeschluss: 15. Mai 2026.
• Rechnung: Versand innerhalb von 1–2 Werktagen nach Anmeldung.
• Zahlung: innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Rechnung; Plätze werden in Reihenfolge des Zahlungseingangs vergeben.

Teilnehmerzahl & organisatorische Hinweise
• Maximal 12 Teilnehmende; Mindestteilnehmerzahl 6.
• Wird die Mindestteilnehmerzahl bis 15. Mai 2026 nicht erreicht und das Seminar abgesagt, werden bereits gezahlte Gebühren umgehend zurückerstattet.
• AGB werden mit Anmeldebestätigung/Rechnung übersandt und sind Bestandteil des Schulungsvertrags.


Modulübersicht und Inhalte
Modul 1: Sicher handeln im Betrieb
Alkohol, Drogen, Medikamente & andere Süchte: erkennen, ansprechen, Standards umsetzen

Tag 1 – Lagebild, Risiko, Beobachtungssystem
• Suchtprävention im Betrieb als Führungs- und Organisationsaufgabe (Arbeitsschutz, Fürsorge, Haftungs- und Reputationsrisiken, Kultur)
• Themenfelder: Alkohol, illegale Drogen, Medikamente, Mischkonsum, Verhaltenssüchte (Wirkung auf Arbeitsfähigkeit, Leistung, Verhalten – ohne Diagnosen)
• Arbeitsfähigkeit & Sicherheit beurteilen: akute Signalzeichen vs. wiederholte Auffälligkeit (sofortige Maßnahmen vs. Prozessfall)
• Anzeichen erkennen & sauber dokumentieren (beobachtungsbasiert, objektivierbar, anschlussfähig für HR/BGM/Betriebsrat)
• Kommunikationsbasierte Erkennung als Standard (Wahrnehmung → Beschreibung → Einordnung → Entscheidungspfad)

Tag 2 – Intervention, Gesprächsführung, Standardisierung
• Interventionsmöglichkeiten & Rollenklärung (Führung/HR/BGM/Suchtbeauftragte: Zuständigkeiten, Schnittstellen, Eskalationsstufen)
• Erweiterter Kommunikationsprozess: zielorientiert ansprechen – Sicherheit/Arbeitsfähigkeit/Regelwerk statt „Konsum beweisen“
• BFB-H Methode (© Harald Frey): Gesprächsführung inkl. Varianten für Alkohol/Medikamente/Verhaltenssüchte
• Training (Soziodrama): Akutfall, Wiederholungsfall, Verhaltenssucht – Deeskalation, Grenzsetzung, Vereinbarungen, Nachhalten

Modul 2: Gesprächsführung nach MI (Motivational Interviewing n. Miller u. Rollnick)
Wirksam ansprechen und Veränderung ermöglichen

Tag 1 – Grundlagen, Kontext, Hilfesysteme und MI-Einstieg
• Substanzkonsum und Rausch in gesellschaftlichen Kontexten – betriebliche Relevanz und typische Dynamiken
• Körperliche sowie psychische/seelische Auswirkungen psychoaktiver Substanzen (inkl. Alkohol, Medikamente, Mischkonsum)
• Substanzgebundene und -ungebundene Süchte: Prävalenzen, Muster, Erfahrungsberichte (praxisnah, anonymisiert)
• Spezifische Bedarfe der Institution: Risiken, Zielgruppen, vorhandene Strukturen, typische Falllagen
• Hilfen und Kooperation: regionale/nationale Fachstellen, externe Unterstützung, innerbetriebliche Lotsenwege
• MI-Einführung: Haltung, Wirkprinzip, Gesprächsstruktur – erste Tools und Formulierungen

Tag 2 – Gesprächsführung nach MI (Motivational Interviewing n. Miller u. Rollnick), 

Fall- und Kommunikationsarbeit, Training
• Zielgerichtete Gesprächsführung nach MI: Vertiefung und Transfer auf betriebliche Gespräche
(Führung/HR/BGM/Suchtbeauftragte)
• Entwicklung von Fall- und Kommunikationsbeispielen aus der Praxis
• Analyse anhand MI-Strategie (Gesprächsphasen, Widerstand, Change Talk)
• Übungen zu Stadien der Veränderung (Stufenmodell): passend reagieren, ohne zu eskalieren
• Weitere MI-Strategien: Ambivalenz, Abwehr, Rückfälle und „Privatsache

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• Rollentraining mit Feedback: Sprache, Haltung, Zielklarheit, nächste Schritte
• Zusammenfassung, Transfer und Abschluss

Modul 3: Transferwerkstatt & Abschluss (1 Tag)
Fallbesprechung, Leitfadenpraxis & Zertifikatsübergabe


• Fallbesprechungen aus den Betrieben: Einordnung (akut/wiederholt/Verhaltenssucht), Entscheidungspfad, Maßnahmenplan

• Leitfaden-Werkstatt: Standards und Textbausteine für Gespräch, Dokumentation und Nachhalten
• Kommunikations-Feinschliff: Formulierungen bei Abwehr, Verharmlosung, „Privatsache“, Eskalation
• Transfer sichern: individueller Umsetzungsplan (30–60–90 Tage),
• Lehrgangsabschluss & Zertifikatsübergabe

Referierende (Kurzprofil)

Harald Frey
• Trainer & Coach für betriebliche Suchtprävention, erkennen von psychoaktiv beeinflussten Personen  und Kommunikation
• Beratung zu Betriebsvereinbarungen im Themenfeld „Betriebliche Suchtprävention“
• Entwickler der BFB-H Methode zur zielgerichteten Ansprache psychoaktiv beeinflusster Personen (© Harald Frey)
• Referent u. a. für IBS und B.A.D.S.; Lehrbeauftragter (FH für Verwaltung Saarland)
• Qualifikationen: BGM (IHK), Rhetorik & Kommunikation (IHK), Betrieblicher Ausbilder (IHK)
Mein Profil: Über mich

Markus Zimmermann
• Dipl.-Psychologe & psychologischer Psychotherapeut (Systemische Familien- und Verhaltenstherapie)
• Dipl.-Sozialpädagoge; Gründer des Instituts für Betriebliche Suchtprävention (IBS)
• Prävention, Beratung, Behandlung; Entwicklung von Veränderungsmotivation (MI)
• Koordinator Arbeitskreis „Betriebliche Suchtprävention Saarland/Rheinland-Pfalz“
• Fachbereichsleiter Gesundheitsförderung (Landesinstitut für Präventives Handeln, 2009–2022)

•  Suchtbeauftragter Saarland (2003–2013)

Mein Profil:  www.ibs.saarland

 
 
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