Konsum im Berufsalltag – klar, sicher, emphatisch handeln
„Erkennen Sie Beeinträchtigungen und Risikosituationen frühzeitig – reduzieren Sie Gefahren, schützen Sie Menschen.“
Inhouse-Trainings mit mir geben Ihnen und Ihrem Team Sicherheit im Umgang mit auffälligen Verhaltensweisen – vom ersten Eindruck bis zum klaren, respektvollen Gespräch."
WORUM ES WIRKLICH GEHT
In Betrieben entstehen Risiken nicht erst dann, wenn „etwas bewiesen“ ist – sondern wenn Menschen beeinträchtigt wirken und dadurch Sicherheit, Qualität und Gesundheit gefährdet sind
Dieses Training macht Führungskräfte und Verantwortliche handlungsfähig, um
- Auffälligkeiten sicher zu erkennen,
- respektvoll anzusprechen,
- und konsequent die richtigen Schritte einzuleiten.
Ziel: Schutz von Menschen und Betrieb – ohne Vorwurf, ohne Diagnose, mit klarem Prozess.
TYPISCHE FRAGEN AUS DER PRAXIS
- Wie erkenne ich, ob jemand beeinträchtigt ist?
- Wie spreche ich das an, ohne zu eskalieren?
- Was sage ich, wenn die Person alles abstreitet?
- Wie dokumentiere ich korrekt und fair?
- Welche Schritte sind arbeits- und sicherheitsrelevant?
KONSUM AM ARBEITSPLATZ - SCHULUNG VON VERANTWORTLICHEN
Im Bereich der Suchtprävention gibt es etablierte Programme. Doch was ist, wenn Prävention scheitert? Dann muss es zu einer Intervention kommen. Und dazu müssen alle fähig sein, die Verantwortung gegenüber Mitarbeitenden, Auszubildenden und Klienten tragen.
DAS 3-PHASEN-SYSTEM
PHASE 1 - WAHRNEHMUNG
„Was fällt mir auf?"
Sie trainieren, neutrale Signale wahrzunehmen (z. B. Sprache, Motorik, Reaktionsfähigkeit, Stimmung, Geruch, Arbeitsleistung).
PHASE 2 - BEOBACHTUNG
"Was kann ich konkret beschreiben?“
Statt Vermutungen lernen Sie:
- konkrete Beobachtungen zu formulieren,
- Zeit/Ort zu notieren,
- und zwischen einmaliger Auffälligkeit und Muster zu unterscheiden.
PHASE 3 - ANSPRACHE (BFBH-METHODE)
„Wie spreche ich es sicher an?“
Sie erhalten Gesprächsleitfäden, die auf
- Sicherheit/Fitness-for-Duty,
- Respekt und
- Handlungsorientierung ausgerichtet sind
Die BFBH-Methode (klar & praxistauglich)
BESCHREIBEN
Sachlich wahrgenommene Veränderungen nennen.
FOLGERN
Wahrnehmung einordnen und Sicherheitsrisiko benennen
– ohne Vorwurf, ohne Diagnose.
BOTSCHAFT
Ich bin offen, ehrlich, zuverlässig
und will helfen.
HANDELN
Konkrete nächste Schritte durchführen.
Gesprächsbeispiel (deeskalierend & arbeitsfähig)
Führungskraft
Mir ist aufgefallen, dass Sie ungewöhnlich langsam reagieren und unserem Gespräch nicht folgen können (Beschreiben). Ich überlege geradem ob Sie heute arbeitsfähig sind (Folgern). Mir ist wichtig, dass Sie sicher arbeiten können. Möchten Sie mit mir über meine Beobachtung sprechen? Vielleicht kann ich helfen. (Botschaft). Vielen Dank für Ihre Offenheit. Kann Sie jemand abholen oder soll wir Sie sicher nach Hause bringen? (Handeln)
Trainingsmethodik
- Praxisnahe Beispiele aus dem Arbeitsalltag
- Rollenspiele (mit Variationen: Abwehr, Aggression, Tränen, Humor, Manipulation)
- Video-/Fallanalyse
- Formulierungshilfen + Checklisten
- Transfer in Betriebsvereinbarung / Prozesskette (wenn gewünscht)
Trainingsbausteine (wahlweise)
- Frühwarnsignale & Beobachtungssicherheit (ohne Diagnosen)
- Gesprächsführung & Deeskalation (BFBH-Leitfaden)
- Dokumentation & faire Konsequenz (klar, konsistent, respektvoll)
- Interventionskette: Beobachten → Ansprechen → Entscheidung → Support/Weiterleitung → Follow-up
- Train-the-Trainer für Multiplikatoren
Wichtiger Hinweis (Compliance)
Dieses Training ersetzt keine medizinische Diagnostik und dient nicht der „Beweisführung“.
Fokus ist Arbeitsfähigkeit/Sicherheit und eine faire, nachvollziehbare Vorgehensweise.
Ziel ist Schutz + Hilfeprozess
(z. B. Betriebsarzt/EAP/HR/Interventionskette).
Wenn Sie möchten, erstelle ich Ihnen ein passendes Konzept für
- Ihre Branche (Produktion, Logistik, Verwaltung, Sicherheit, Luftfahrt/Transport etc.),
- Zielgruppe (Führungskräfte, HR, Betriebsrat, Sicherheitsbeauftragte),
- und Ihren bestehenden Prozess.
Kontakt: info@drogenfrey.de – oder über das Kontaktformular.
SCHULUNGSINHALTE BAUSTEINE
- Mensch und Konsum: Historische, gesellschaftliche und psychologische Hintergründe.
- Drogenmarkt und Beschaffungswege: Strukturen, Trends und aktuelle Entwicklungen.
- Auswirkungen auf den menschlichen Körper: Physische und psychische Effekte verschiedener Substanzen.
- Signalzeichen erkennen und richtig einordnen: Beobachtungskriterien und Differenzierung.
- Systematik der kommunikationsbasierten Signalerkennung: Gesprächsführung als Erkennungstool.
- Signalerkennung als Maßnahme zur Gefahrenreduzierung: Präventive und reaktive Strategien.
- Grundlagen der Kommunikation mit beeinflussten Personen: Deeskalation und Sicherheit.
- Interventionsmöglichkeiten für Verantwortliche: Handlungsspielräume und rechtliche Rahmenbedingungen.
- Der erweiterte Kommunikationsprozess: Zielgerichtete Ansprache auffälliger Personen mit der BFB-H Methode (© Harald Frey).
- Methodenanwendung – berufsbezogenes situatives Training (Soziodrama): Praxisnahe Szenarien und Rollenspiele mit Auswertung.
- Beratung zu Betriebliche Suchtvereinbarungen
- Schulung von Gruppen und Führungskräften im Konfliktmanagement
- Coaching von Führungskräften zu Entscheidung, Verantwortung und Teamkultur